letzes we war ich auf fraser island. ausgangspunkt war rainbow beach. ein verschlafenes dorf. da moechte man nicht mal tot ueber dem gartenzaun liegen! ;-)
da ich auch selbst mit dem jeep (4WD) fahren wollte, gabs am tag davor erst mal ein briefing, wie man sich beim fahren auf losen sand verhaelt. das briefing war aber auch so wichtig, da man hier auf wildlebende Dingos trifft. das sind die tiere, die aussehen wie hunde. man koennte sagen, das es wilde hunde sind. danach wurden wir in teams eingeteilt, die auch das essen zusammen kaufen mussten, da wir abends immer auf enm campingplatz gegrillt haben.
am naechsten tag hies es dann frueh aufstehn um mit der ersten faehre nach fraser ueberzusetzen. haben dann am strand angehalten und sind dann 2,5km (bei bruetender hitze) in richtung mitte der insel gelaufen, da dort ein see ist. als erstes sieht man nur eine duene, dann muss man nochmal ueber die duene laufen, damit man einen kleinen see findet, der jedes jahr kleiner wird (kein wunder bei der hitze). dort haben wir erst mal gebruzzelt! ;-)
dann sind wir weiter ins camp, um das BBQ zu sarten. bei uns gabs burger. hab dann auf dem weg zur toilette auch den ersten dingo gesehen.
gegen mitternacht war ich dann schlaffertig. ist schon ein komisches gefuehl, wenn man weiss, das draussen wilde hunde rum laufen und man nichts essbares im zelt haben darf, da diese sonst ins zelt kommen und das (fr)essbare rausholen. nacht im zelt war so, wie man es vom zelten her kennt. kein weiteres kommentar....
am naechsten tag gings dann wieder auf tour. erster punkt war eine klippe. dort habe ich dann meine erste grosse wasserschildkroete gesehen. ebenfalls den schatten von nem hai und nen mantarochen! nach ca 2h gings weiter zum "champagne pool" das ist eine art lagune, die vom meerwasser geflutet wird. ins mee darf man nicht rein, weil es dort wirklich haie gibt! nach wieteren 2h haben wir auch diesen schoenen ort verlassen und sind zurueck ins camp, um was zu essen. am nachmittag sind wir dann noch offroad (wenn ich offroad sage, dann meine ich es auch!!) zu nem kleinen see, um dort schildkroeten (kleine, wie man aus dem zoo kennt) zu fuettern. im camp zurueck haben wir dann wieder das BBQ vorbereitet. dieses mal gabs es hot dogs (keine Dingos!!!) es war nun ne zweite gruppe im camp-englaender. die haben saufspiele gespielt und rum gegroelt, das bei uns keine stimmung mehr aufkam. um 122uhr waren aber alle im bett und wir haben party gemacht. ;-)
der letzte tag war eher verregnet. sind dann nochmal offraod zu nem anderen see gefahren. dem lake mckenzie. traumhafter see, mitten in der insel, aber leider hat es wie aus kuebeln geregnet. danach gings zurueck zur faehre und ins hostel.
dort haben wir erfahren, das es fats eine katasrophe mit nem greyhound bus gegeben haette. direkt beim hostel ist die bushaltestelle und beim einladen des gepaecks hatte der busfahrer nen herzinfarkt. man mag sich gar nicht vorstellen, wenn das 15min spaeter bei voller fahrt passiert waere. die reisenden hatten aber noch mehr pech. als der ersatzbus kam, war auch dieser kaputt.
am abend sind dann noch einige leute am lagerfeuer gesessen. sogar die herbergsmutter hat mitgefeiert und dann noch mit einem das t-shirt getauscht.
naechster stopp: agnes water/1770

habs dir ja gesagt, fraser island ist einen besuch wert. schade dass es geregnet hat, wir hatten zwei tage lang traumwetter
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